Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
262
Einzelbild herunterladen
 

ftn ausgenommen, fast gar nicht gediegen zu fin-den, und auch viel schwerer aus Erzen zu schmel-zen, als Kupfer, daher wurde es spater als die-ses zu Wgijen, Schmuck und anderen Geröchenverarbeitet. Wenn das in kleinen Oefen oder infreien Haufen mit wenig Kolen geschmolzeneEisen eben so spröde wäre, als das in hohen Oe-fen geschmolzene, so würbe man noch später denGebrauch des Eisens kennen gelernt haben, abercs diente sehr zur Empfehlung des Eisens, daßes auf die einfachste Weise in Erdlöchern und inBaueröfen geschmolzen ein reines dehnbares Me-tall giebt, wie es in hohen Oesen sogleich nichtgeschieht, weil es hier mehr Kole aufnimmt,und dadurch spröde wird. Das Eisen bezeichnetdas vierte und letzte Zeitalter.

In den Homerischen Gesängen und zwar denältesten The len derselben, den ersten Büchern derIsaöe, wird des Eisens nur selten gedacht, undvon großen daraus bereiteten Waffen ist nicht dieRede, DieWiderhaken an Pfeilen waren oft vonEisen, die Spitze von Gold, In dem Hause ei-nes reichen Paters ist Gold und Kupferund künstlich verarbeitetes (7^-^ M-rär) Eisen,Mit diesen Warten flehen Peisandros und Hip-polochos um ihr Leben, Es scheint als ob mannur kleine Sachen aus Eisen arbeitete und beson-der!; Werth darauf legte, wegen der Kunst undMühe, welche die Verarbeitung erforderte, He-ryyot sagt bestimmt, die Ionier und Kurier wa-ren mit Kupfer gerüstet, die Aegypcer hingegen