Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
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261
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Auch das Kupfer findet sich gediegen, undzwar in jenen jungfräulichen Ländern, wie siePlinius nennt, denen man die Metalle noch nichtentzogen hat. So findet es sich in Amerika, so-wohl im nördlichen, als im südlichen. In derMineraliensammlung zu Lissabon befand sich einegroße Masse von gediegenem Kupfer, und die Rei-sebeschreiber erwähnen dergleichen nicht selten; soredet Frezier von einer gediegenen Kupfermassevon 150 Cenmern *). Aber so häufig gediegen,als Gold und Silber, findet sich mehr; eswar das dritte Metall, welches die Menschen auf-nahmen, und das dritte Zeitalter wird damit be-zeichnet. Der Gebrauch konnte aber erst allge-mein werden, als man die Metalle zu schmelzenanfing. Das geflossene Ansehen derselben ladetein dnrcU Schmelzen ihnen eine bestimmte Ge-stalt zir geben, und wegen der Zähigkeit war es.beim Kupfer nöthig, es auf diese Weise zu bän-digen. Der Grünspan, den Kupfer anseht, lehrt,daß man aus dem unter der Erde befindlichenGrünspan (Malachit) Kupfer verfertigen könne,mandurfteihnnur mit Koken schmelzen. Vcrmuth-lich bereiteten die Alten ihr Kupfer zuerst nur ausdiesem Erze, weil sic es häufig perarbeiteten, unddas aus schwefelhaltigen Erzen gezogene Kupferseine Sprödigkeit nicht leicht ablegt, Messing be-hält seine Sprödigkeit lange, und ist daher nichtleicht zu verarbeiten, Eisen ist, meteorische Mas-

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