Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
257
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Erde, und graben dabei den Sand auf, ?wie diegriechischen Anreisen, sind diesen auch an Gestaltganz gleich. Der Sand ist goldhaltig, deswegenziehen die Indier dahin, um den Sand zu holen.Sie wählen aber die Heise Jahreszeit, weil sichbei großer Sonnenhitze die Ameisen in die Erdeverbergen. In jenen Gegenden ist aber die stärkeste Hitze des Morgens nicht wie in andern Ge-genden des Mittags. Das Sammlen des Gold-?staubes geschieht schnell in Sacken, welche in die-ser Absicht mitgenommen werden, und sobald eSgeschehen ist, begeben sich die Sammler weg, da-mit die Ameisen sie nicht verfolgen. Es ist noch-wendig, daß die Indier den Ameisen auf demWege, wo diese sich versammeln, zuvor kommen,sonst würde keiner ihnen entgehen. Dieses ist dieRachricht, welche Herodot giebt. An einem ganzandern Orte (l.. Z L. 16.) spricht er von Goldeim Norden von Europa, welches die Arimaspen,einäugige Menschen, den Greifen rauben, dochglaubt er selbst nicht, daß es einäugige Völkergebe. Im vierten Buche (a. iz.) erwähnt erdieser Greise wiederum und zwar in der Reihenordischer Völkerschaften. Ktesias*) hingegen er-zählt uns von Bergen in Indien , wo Gold sichfindet, bewohnt von Greifen- vierfüßigen Vögeln-so groß als ein Wölf, mit rothcn Federn auf derBrust, übrigens aber schwarzen Federn, weiche ver^hindern daß man jenes Gold nicht leicht erhält.