Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
256
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Asturien und Gallizien, so daß sie nach Pliniuz(ck-. ZZ. e. Z.) jährlich zwanzigrausend Pfund lie-ferten, Asturien gab das Meiste. In Arabienfand man Gold, welches so rein war, daß esnicht durchs Feuer gehen durfte, in Stücken wieeine Kastanie groß. Auch hatte cs einen so feu-rigen Glanz, daß e§ vorzüglich zur Einfassungder Edelsteine gebraucht wurde *). Viele Flussewurden von den Alten als goldführend angegeben,in welchen jetzt nur eine unbedeutende Menge odergar nichts mehr vorkommt. Ich nenne nur denPaktolus in Kleinasien, den TaguS in Spanien,den Po in Italien, den Ganges in Indien, wo-zu sich noch viele andere setzen ließen. Besondersmerkwürdig ist das Goldsammlen im nördlichenIndien geworden, weil es ein Gegenstand mannig-faltiger Fabeln war. Schon Herodot redet davon(L.. z c. i»2). Die Indier, in der Nahe derStadt Kaspatyruö und der Paktyischen Gegend,im nördlichen und östlichen Theile von Indien,sagt er, haben eine den Baktrianern ähnliche Le-bensart, sind sehr kriegrisch und machen Reisenum Gold zu sammlen. Das Land wo dasGold sich findet, ist eine Sandwuste. Indieser Wüste halten sich Ameisen auf, kleiner alsHunde, größer aber als Füchse. Einige dort ge-fangene hält der Perserkönig lebendig. DieseAmeisen machen sich eine Wohnung unter der

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