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1 (1821)
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man hat Völker gesehen, welche es unbemerkt imSande liegen ließen, aber wenn die Aufmerksam-keit auf die Natur einmal erregt war, zog es die-selbe vorzüglich auf sich.

Gold findet sich in großen Massen gediegen.In der Naturaliensammlung zu Madrid, befandsich, vormals wenigstens, eine große Menge vonfaustgroßen und größern Goldmassen, welche manin Südamerika gefunden hatte. Die Reisebe-schreiber nach jenen Landern erwähnen noch grö-ßerer dort gefundenen Stücke. Es ist kein Zwei-fel, daß in der alten Welt sich das Gold in denfrüher» Zeiten eben so häufig und in so großenMassen fand, als in Südamerika, vielleicht innoch größerer Menge. Daher sind die Nachrich-ten von großen Reichthümern, von einer großenVerschwendung von Gold in den früher» Zetten,nicht immer für Fabeln oder übertrieben zu hal-ten. Diodor erzählt von einer goldenen Bild-säule auf dem Tempel des Bels zu Babylon, voncho Fuß in der Lange (ck,. 2. o. 9.) wozu nochmehr Bildsäulen von Gold, ungeheure goldeneBecher und andere Geräthschaften kamen, welcheauf eine Verschwendung v-on Gold schließen lassen,wie wir sie iu unfern Zeiten nicht mehr kennen.Eben so reden die Alten von ungeheuren Schaßendes Krösus, welche Cyrus durch die Besiegungdesselben bekam, und dadurch den Grund zu je-ner Pracht der persischen Könige legte, deren dieAlten oft erwähnen. Man weihte die großenMassen gediegenen Goldes den Göttern, und was