Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
252
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Darum ist nicht zu verwundern, daß wir desGoldes in den frühesten Zeiten erwähnt finden.In den Homerischen Gedichten und in den bibli-schen Schriften wird oft vom Golde geredet, nudzwar immer von demselben als einer kostbaren,aber doch darum nicht gar seltenen Sache. Esgeschieht uralter aus Gold verfertigter DenkmälerErwähnung, und wenn sich keine Denkmäler die-ser Art erhalten haben, so muß man an die Raub-begierde des gemeinen Volkes denken, der jeneDenkmäler auögcseht waren. Die Erzählung vonden vier Zeitaltern hatte vielleicht eine physischeVeranlassung, und eine moralische Ausführungund Deutung. Das Andenken an eine Zeit, ws mannur Gold kannte, war geblieben; es war dasAndenken an die Jugend der Menschheit, unddiese erschien den späten, Zeiten, wie dem erwach-senen Manne seine Jugend, als eine Zeit der Un-schuld und des Glückes. Einige Völker in Ame-rika kannten, als die Spanier dahin kamen, nurdas Gold, und hatten schon angefangen es zubearbeiten, und als Schmuck zu tragen^ aber nureinige, indem andere es gar nicht achteten, undüberhaupt keine Metalle kannten. Diesen leßternZustand hat die neuere Zeit bei vielen Völkern,namentlich den Bewohnern der Südsee kennengelernt, und er scheint allerdings der erste gewe-sen zu sein, obgleich sich die gebildeten Völkerdessen eben so wenig erinnern, als wieder erstenKindheit. Wenn die Alten dessen erwähnen, j.