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kleinen Körnern im Sande, und auf der Ober-fläche der Erde, oder doch in keiner großen Tiefeunter der Dammerde, wo es durch seine schöneFarbe, wie durch seinen Glanz bald auffallenmußte. Dazu kommt die große Dehnbarkeit die-ses Metalls,, einladend, um ohne Mühe es z-uformen, und zum Zierrath anzuwenden. AlsAmerika entdeckt wurde, brauchte man das Goldin manchen Gegenden nur von der Erde aufzu-nehmen, oder nur die äußerste Decke wegzureißen,um es oft in großer Menge zu finden. ZumGoldfuchen bedarf es nicht vieler Werkzeuge; eineHacke um die Erde aufzureißen, eine Schaufelum den Sand aufzufasten, und wenn es nöthigist ihn zu waschen, endlich Beutel um eö fortzu-schleppen, sind außer den Mundbedurfnisten, daseinzige, was der Goldsucher mit sich führt, undwodurch er sich oft große Reichthümer erwirbt.Das Innere von Amerika ist durch diese Goldsu-cher bekannt geworden; wir kennen das Innereder spanischen und portugiesischen Besitzungen, dadiese Vstcsr das Goldfuchen dem Handel vorzo-gen, da hingegen das Innere vom französischenund holländischen Guyana bis jetzt noch, einer derunbekanntesten Theils von Südamerika ist. Aberso wie jene Goldländer bevölkert wurden, vermin-derte sich der Gewinn; denn zuerst nahm man diegroßen Stücke weg, dann die kleinern Körner,und ganze Provinzen in Südamerika,, vormalsreich an Gold, geben jetzt wenig oder gar keinesmehr.