Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
239
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von Cerasunt viel Obst wuchs, verschmähte manlange die Kirsche.

Der Mandelbaum eommn-

m'x) wächst nach Marschall in den Gebüschen desöstlichen Georgiens wild. Wild ist er nur einStrauch, sagt dieser Schriftsteller, fügt aber nichthinzu, ob er bittere oder süße Früchte trage. DenAlten war der Mandelbaum wohl bekannt; sieunterschieden bittere und süße Mandeln und man-che Abarten derselben.

Apfelbäume und Birnbäume wachsen nichtwild in Indien, wenigstens erwähnt kein Schrift-steller derselben, ungeachtet sie manche Bäumeunserer Gegenden als dort wild anführen. DerPfirsichbattM (^nryAclakug kerxica) ist inNepal überall wild, sagt Buchanan (Francis Ha-milton)*) aber die Frucht reift nicht,bis die nasseIah-reszeit angefangen hat, und ist gewöhnlich halbverfault, ehe sie weich wird. Es ist also nichtwahrscheinlich, daß man dort angefangen habe,die Pfirsiche zu ziehen. Tourncsort verseht in deroben angeführten Stelle die Heimat der Pfirsicheund der Abrikosenbäume nkch Georgien, Mar-schall erwähnt derselben nicht. Pfirsich war inulun,pecsicuin der Alten, Abrikosen inalucn acinLniacnun,und beide Namen bezeichnen das Land, woher siedie Römer zuerst bekamen, mit TournefortS An-gaben ziemlich übereinstimmend. Wegen der Ver-wechselung von rnalnnr als P sie sieb

*) Account of Lzc>.