Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
230
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Bau der Luzerne (MeblicaAn 8arivo) sehr wohl;es war sogar ihr gewöhnliches Futterkraut. DerName Ueilm mc-sliea bezeichnet das Land, woherder Bau der Luzerne kam, Medien, und es istwahrscheinlich, daß sie dort auch wild wuchs, daman sie zwar hin und wieder in Europa verwil-dert, aber nicht ursprünglich, wild antrifft. DieHli-skiaa sagt Plinius, seiauch Griechenland fremd,uyd von den Medern in den Perserkriegen unterDarius eingeführt. Ein Land, welches Futter-kräu.ter bauet, hat in der Kunst, Pflanzen zubauen, große Fortschritte gemacht, und wir wer-den hier darauf geleitet, daß unser Ackerbau ausjenen Ländern in Asien zu uns gekommen seinmöchte. Wenigstens ist in den vorhergehendenUntersuchungen nichrs,was dieser Behauptung ent-gegen steht,

Daß der 6viÜ8i.>8 der Alten niemals in gro-ßer Menge als Fntterkraut gezogen wurde, daßdie Empfehlung desselben zu den Zeiten der Ale-xandriner durch einen Aristomachus den großenaber unnützen Anpreisungen ähnlich war, derensich die ökonomischen Schriftsteller noch jetzt garoft schuldig machen, habe ich in der erwähntenAbhandlung gezeigt. Wenn der gelehrte Jdyllen-sanger am Hofe der Ptolemäer und sein Nachah-mer Virgil oft vom tch'tlsrw in ihren Gedichtenreden, so dürfen wir darum nicht glauben, daßer häufig gebauet wurde,

Unrer den eßbaren Gartengewächsen giebtes einige sehr alte, deren nämlich schon in den