Es ist wahrscheinlich, daß die Namen undxlia^elus ursprünglich diese Frucht bezeichnten,und auf Erbsen und Schminkbonen übergetragenwurden, als der Anbau der beiden letzten Pflan-zen aus Norden und aus Süden kam. Iemehrandre bessere Hülseufrüchte bekannt werden, destomehr mußte der Bau der schlechtern Platterbse ab-nchmen, und er vermindert sich im südlichen Eu-ropa täglich. Auch die Heimat dieser Platterbsewird im südlichen Europa angegeben, da sie dochvermuthlich weiter im Osten ist, wie die Ueber--einstimmung der lateinischen und Sanskritnamenzu beweisen scheint.
Aus diesen Untersuchungen Hetzet hervor, daßdie meisten Hülsenfrüchte, Bone, Linse, Kicher,Lupine und Platterbse ein unbekanntes Vater-land wie Weizen und Gerste haben, daß spateraus wärmern Gegenden die Schminkbone hinzukam, und zuletzt aus kalten Landern, wie Roggenund Buchweizen, die Erbse. So finden wir auchviele Hülsenfrüchte auf der indischen Halbinselgebauet, welche so gut bei uns fortkommen wür-de als die Schminkbone, aber jene Früchte sindnicht nach Europa gedrungen.
Futterkrauter zu bauen gehört zu denFortschritten der neueren Zeit, auch geschiehtes noch in gar wenigen Ländern. Der Kleebauwar den Alten unbekannt, und es kann seineEinführung nicht über die Zeit der großen Völ-kerwanderung hinausgehen, vielleicht ist er nichtso alt als diese. Dafür kannten die Akten Len