Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
228
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fts Gewächs suchen, und man möchte den Ara-bern .Recht geben, welche dasselbe nach südlichenGegenden, »nd zwar nach Jemen im glücklichenArabien versetzten.

Die Kicher (Licer ^rietinum) war denAlten wohl bekannt, sie wird im südlichen Europaha sig, so wie durch den ganzen Orient bis nachNordindien gebauet. Sie soll sich wie die Linse,auf den Saatfeldern des südlichen Europa wild-sinden, aber sie kommt dort gewiß nur zufälligvor. Eben so bekannt war ihnen die Lupine(Iv.ipinris albus) auch weichten sie die Samenvor dem Genüsse in Wasser ein, um ihnen dieBitterkeit zu benehmen, wie noch jetzt im südli-chen Europa geschieht. Es giebt viele Arten vonLupinen im südlichen Europa wild, aber es istsehr auffallend wie sich das beständige Vorkommendieser Arten als wild in den Getreidefeldern vondem einzelnen und seltenen Vorkommen der wei-ßen Lupine unterscheidet.

Im südlichen Europa wird die Platterbse(I^atb^rus sativus) nicht selten gebauet und zwargewöhnlich die Abänderung mit weißen Blumen;die mit blauen Blumen soll nach Clusiue zuerstaus Aegypten gekommen sein. Unter mannigfal-tigen Namen kommt diese Pflanze bei den Altenvor, ein Umstand welcher das Alter und die All-gemeinheit des Anbaues beweiset. Bis nach Nord-indien bauet man sie und der Sanskritname istLt-sari, sonderbar ähnlich dem Worte ciceia, wo-mit die Platterbse bei den Alten benannt wird