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gleicht, die Rede sein soll. Die andere Stelle isteben so deutlich, und findet sich beim Diodor(I.. Z. c. 12.) wo die Fruchtbarkeit Siciliens ge-rühmt und hinzugefügt wird: sogar daß sich dortder sogenannte wilde Weizen findet. Ohne Zwei-fel war es die Stelle in der Odyssee welche dieMenschen verleitete, in Sicilien wilden Weizenzu suchen. Die Stellen bei den Alten haben auchneuere Schriftsteller verleitet. Honyriug velluzredet von wildem Weizen auf Kreta*), dort^Aü-osikoi genannt, aber offenbar verwechselte er damiteine andere Grasart-wie die Beschreibung besondersdes Korns deutlich anzeigt. Riedesel **) behaup-tet, Weizen wachse wild in Sicilien, aber er warkein Pflanzenkenner, und die botanischen Schrif-ten über Sicilien schweigen von wildem Weizen.Ueberhaupt sind die Nachrichten der Pflanzen-kenner vom wilden Weizen selten und unbestimmt.Was Linne aus einer eingedruckten Flcra vonSibirien von einem gewissen Hcinzelmann an-führt***)- daß der Weizen im Lande der Baschkirenwild wachse, hat sich nicht bestätigt, und Pallasleugnet es ganz und gar s). Sir Joseph Bankserhielt aus Indien Samen von einer Weizenartunter dem Samen Bergweizen (kiiUvebem). DieserSame hatte Aehnlichkeit mit dem Samen unsererGraöatten und gab Weizen, welcher Körner trug,
*) Qlli. It.-lr. Ilislor. LLLXII.Reise durch Sicilien. S. 79-
***) ULaäsiri. 1. 7.
-s) Nordische Beiträge. B. 2. S. 557.