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Zu den ältesten Getreidearten gehört derWeizen (Irieimiin 8ativrnn), dessen sowohl inden biblischen als in den homerischen Schriftengedacht wird. Der Weizen gehört keinem Him-melsstriche an, wie der nnsrige von ^c>° — 6g°N. Br. denn seine Reise fällt in die Regenzeitdieser Gegenden, wohl aber einem Himmelsstri-che von sso° — Zo°, wo er früh und in der trock-nen Jahreszeit reift. In warmer« Gegendenkommt er nicht fort, wofern nicht die höhere Lageder Gegend ein anderes Klima zur Folge hat.Die Nachrichten sowohl der neuern als der altenSchriftsteller über den wilden Weizen sind sehrunbestimmt. Wenn in der Odyssen (IX v. iw)gesagt wird, um den Aetna wachse Weizen undGerste ohne Pflügen und ohne Säen, so will derDichter nur die Fruchtbarkeit des Bodens rüh-men. Dahin gehört auch die Stelle in PlatonsMcnerenus, wo Aspasia sagt, die Gegend umAthen habe zuerst den Menschen die Nahrung vonWeizen und Gerste gegeben, zwar nicht in Rück-sicht auf die Fruchtbarkeit, welche Attika nichthatte, sondern in Rücksicht auf den uralten An-bau des Getreides. Nach Kreta versetzt DiodorHdas wilde Getreide, dock) nur wie Heyne*) **) schosrichtig bemerkt, weil er einem Schriftsteller folgt,welcher dieses Land auf alle Weise rühmen wollte.Eben so verhält es sich mit der Stelle beim Dir-
dor
*) Livlloill. Niswr. Z. e. 6y. 70.
**) iwaclem. V. 1. ^>. Zg2.