wilden Thiere stärker und größer sind," als diezahmen derselben Art, wie wir an dem wildenBüffel, Gayal, Rennthier, Esel und den wildenZiegen sehen, Da jene Lander seit den frühestenZeiten von Noinadenvölkern durchzogen wurden,so war die Verwilderung der Pferde leicht mög-lich. Wahrscheinlich ist das Thier in den großenEbenen ostwärts vom kaspischen Meere ursprüng-lich wild. Es liebt Ebenen, und eine Tempera-tur wie sie sich dort findet; jene Gegenden wa-ren in den ältesten Zeiten von Völkern bewohnt,deren Namen sich auf asp Pferd endigten, unddie Reiterei dieser Völker ist schon früh sehr be-rühmt. Das Pferd gehört zn den spater gezähm-ten Thieren; in den Homerischen Gedichten istvon dem Gebrauche zum Reiten noch nicht dieRede.
Für den wilden Esel halt man den Kulanin Persien oder den Onager der Alten. Die Nach-richten von diesem Thiere sowohl in den neuernals alten Schriftstellern sind nicht selten. Wirhaben eine vortreffliche Beschreibung des Kulansvon PallaS H worin auch auf die Nachrichten derAlten Rücksicht genommen wird. Der Kulangleicht dem zahmen Esel an Gestalt gar sehr; erist größer und schlanker, auch von gelblicher Farbe,welche matt unrer den zahmen Eseln seltner, dochhin und wieder besonders in wärmern Ländern
*) Neue Nordische Beiträge B. 2. S. 22. S. auchHadlitzes Abhandl. das. B. 4 .. S. Lä»
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