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1 (1821)
Entstehung
Seite
196
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amriffk. Nur ist der Kulan ein äußerst scheuer,schnelles und flüchtiges Thier. Aber in warmenGegenden erreicht der Esel eine größere, schönereGestalt, auch ist er viel munterer und stärker alsin kältern Gegenden, und der wildgewordene Eselin Chili gleicht dem wilden Stamme schon sehr.

In den ebenen, sandigen, heißen Gegendenvon Aegypten, Arabien, Persien und Jndostanwird das Kamel mit einem Höcker ober derDromedar als HauSkhier gehalten undist eines der nützlichsten Hauöthiere in diesenGegenden. Wild findet man dies Thier nichtmehr, aber eine bekannte Nachricht beim Agathar-chides daß dieses Thier in Arabien bei den By-khumanern wild sei, hat die größte Wahrschein-lichkeit. Jetzt scheint eö im wilden Zustande ganzausgerottet.

Das K'ümel mit Zwei Höckern liebt käl-tere Gebirgsgegenden und wird weit nach Nordenvon den Kirgisen als Lastthier gebraucht. DieseArt findet sich, den Nachrichten Bucharischer Kanf-leute zufolge, wie Pallas erzählt, noch wild anden nördlichen Grenzen von Sina, in den gro-ßen Steppen der Mongolei. Damit stimmt eineNachricht in du Halde's Beschreibung von Sinaüberein.

Die Europäer fanden in Amerika äußerstwenig gezähmte Thiere. Den Hund ausgenom-men, hatte man nur zwei kleine Kamelarten ausden Gebirgen von Peru und Chili zum Lasttra-gen abgerichtet. Sie hießen Llama und Pako