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wild findet, und zwar weil es zu leicht verwildert.In unfern wilden Gestüten nähert es sich diesemZustande schon sehr, nach den Nachrichten derAlten fand es sich wild am Hypanes *), in Spa-nien **) »und Schottland, noch jetzt findet maneö wild geworden in der Ukraine und in manchenGegenden des westlichen Asiens, am häufigstenaber in den großen Ebenen südwärts vom LaPlatastrom in Süd Amerika, wohin es, allenNachrichten zufolge, aus Spanien gebracht wur-de. Pallas glaubt dieses Thier sei noch jetzt inLen grüßen Steppen von Asien und dem angrämzenden Europa wild, zwar mit verlaufenen Pfer-den der dortigen Nomadenvölker vermengt, unddaher von mancherlei Farben, doch gebe es dar-unter einige, welche so von den gemeinen Pfer-den abweichen, daß man sie zur wilden Stammart rechnen muffe***). Beschreibungen dieser Pfer-de giebt er in seiner russischen Reise (B. r S.mi.)auch der jüngere Gmelin in seiner Reise durchRußland (Thl. i S. 44)- Es erhalt daraus, daßdiese wilden Pferde kleine, struppige, graue aberschnelle und dauerhafte Thiere sind. Sie solle»sogar kleiner sein, als die kleinsten russischen Pfer-de. Dieses widerspricht ganz der Regel, daß die
*) Ileroäot. Ilistsr. U,. 4 e. 2 .
**) Vrlrro äs rs lustica I.. 2 s. I. Nach Aristotelesäs miroliilib. II. y. auch in Syrien; was aber hier vomPferde gesagt wird erzählen Oxxian. L^nsZ. Z. v.200.und plin. Ulst. nat. 8. c. IS vom Onager.
***) Lxicil. 200I0A. ir. 11 Z. 6 .