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1 (1821)
Entstehung
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188
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Muston der Arr nach übereinstimmend. Aber Ge-stalt und Farbe zeigen schon einige Unterschiede;der Argali wird viel stärker als der Muflon, stdaß er ein Gewicht von Zoo Pfund erlangt, undwas besonders wichtig ist, das Weibchen der Ar-gali hat Hörner, nur kleiner als das Männchen,das Weibchen des Muflons niemals, ein Kenn-zeichen, welches an wilden Thieren sehr unverän-derlich sich beweißt. Cetti halt daher mit RechtMuflon und Argali für zwei verschiedene Arten,wie auch Afzelius *), wozu noch eine dritte Artder linALla^liris der Alten, von Geosfroy in Ae-gypten beobachtet, zu sehen ist. Von dem Schafeunterscheidet sich der Argali wie der Muflon durchden Mangel des Schwanzes gar sehr, auch hater eine ganz andere Gemüthsart. Er flieht wiePallas sagt, die bekannten Gegenden, und isttfern von Menschen in den unbewohnten felsigenGebirgen des Mittlern und östlichen Asiens.

Andere Nachrichten von wilden Schafen ha-ben wir nicht, denn was die .alten so nennen,sind oft nichc einmal verwandte Thiere. Nehmenwir die Größe, Starke, Munterkeit für das Ei-,genthümliche des wilden Zustandes in Verglei-chung mit dem zahmen an, wie viele Beispieledieses zeigen, so stehen die Schafe in Kaschmirund Tibet dem wilden Zustande näher als andere;sie sind groß, stark, dauerhaft und geben doch ei-

*) k§ov. Uxsalierrs. V, 7. p. sir reg.