Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
187
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her, daß dieses Thier zu dem Muflon könne ge-rechnet werden. Die wilden Ziegen in Griechen-land und andern Gegenden des südlichen Europakönnen inögesammt dahin gerechnet werden, denndar Volk bestimmt sich mehr zu einem Namendurch das Ansehen, welches hier wegen der kurzenHaare und der schlanken Gestalt ziegenartig ist,als durch die feiner» Kennzeichen des Durchschnit-tes der Hörner und dergl. Von dem Steinbockunterscheidet sich diese wilde Ziege nicht alleindurch die kleinen, sondern auch durch die keineö-weges stumpf vierkantigen Hörner. Der Muslonscheint aber nicht das wilde Schaf zu sein. Erhat keine Spur von Wolle, einen kurzen abge-stutzten Schwanz und eine schlanke Rehgestalt,und wenn auch die Zähmung vielleicht Wolle er-zeugen könnte, so haben wir doch kein Beispiel,daß dadurch ein Schwanz hervorgebracht wäre.Die wilden Thiere sind größer und stärker als diezahmen, aber die schlanke Rehgestalt würde nichtin den untergesetzten starken Körper des Widdersübergegangen sein. Der Muslon begattet sichzwar mit dem Schafe, und bringt Bastarde her-vor, welche den Alten schon bekannt waren, undUmbri hießen, auch ist der Umber mit der Stamm-art fruchtbar, aber Cetti, der Beispiele davon an-führt, weiß kein einziges daß die Umbri sich miteinander begattet und Junge erzeugt hätten.

Eine vortrefiiche Beschreibung vom Argaligiebt PallasH und hält dieses Thier mit dem

LopIoAls x. XI.