ne sehr feine Wolle*). Nicht unwahrscheinlichmöchte man das Vaterland des Schafes in diesenGebirgen suchen, den wilden Stamm aber fürausgerottet halten. Noch jeht ist die Schafzucht all-gemein in den Gebirgen des Mittlern Asiens, und dieSchäfer machen in Kabul und Beluchistan, gleich-sam besondere von de« übrigen Einwohnern des Lan-des getrennte Nationen aus. Dürften wir Elphin-stonö kurzer Angabe trauen, so wäre diese Vermu-thung bestätigt, denn er sagt, wilde Schafe und Zie-gen finden sich in den östlichen Gebirgen von Af-ganistan*).
Wae wir oben bei dem Ochsen bemerktenfinden wir auch hier beim Schafe; verschiedeneArten in verschiedenen Gegenden gezähmt. AmSenegal sind die Schafe hochbeinig und ohneWolle; eine ähnliche Art soll in Ostindien ver-kommen; in Nordafrika, Arabien, Persien undweiter in der Mitte von Asien haben die Schafeeinen sehr langen mitFetk durchwachsenen Schwanz;dagegen fehlt der Schwanz den Schafen am Vor-gebirge der guten Hoffnung und an dessen Stattnimmt ein Fettklumpen den ganzen Hintern ein;die wallachischen Schafe haben schraubenförmig ge-drehte Hörner; die isländischen oft mehr als zweiHörner und keine Wolle. Büffon hat zuerst dar-auf gedrungen, die verschiedenen Gestalten desSchafes sowohl als anderer HauSthiere für Ab-
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