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1 (1821)
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schreiben es sehr genau; der erste giebt Spanienund Korsika, der zweite Sardinien für das Va-terland dieses ThiereS an. In meiner Reiscbe-schrcibung durch Portugal habe ich von einemThiere geredet, welches man dort die wilde Ziegenennt*). Es findet sich im den felsigen, zerris-senen Gebirgen der Ssrra cke Lerer, in Nord-Portugal nicht, selten, und wird seines vorzügli-chen Fleisches wegen, häufig gejagt. Ein Fell,welches wir erhielten ist ausgestopft, und von demGrafen von Hoffmannsegg dem Berliner zoologi-schen Museum übergeben worden. Der verstorbe-ne Illiger nannte es La^ra Aber die

Hörner sind ganz verschieden; es fehlt ihnen diescharfe Kante der Ziegenhörner; sie sind vielmehrfast dreiseitig oder haben zwei stumpfe Kanten,und eine etwas ansgehöhlte Flache, wie die Wid-derhörner. In der Gestalt, dem kurzen Haars,dem schwarzen Streifen auf dem Rücken gleichtes dem Mnflon gar sehr, doch sind die Hörnernicht gewunden, sondern liegen gerade hinten überund sind viel kleiner. Aber das Thier, welchesich sah, war jung, und vielleicht werden die Hör-ner an altern Thieren größer und gewunden.Auch sagten uns die Bewohner dieses Gebirges,das Thier habe einen Bart, doch kann man nichtviel auf die schwächende Menge jener Bewohnerrechnen, von welchen viele das Thier gar nichtoder nicht genau gesehen hatten. Ich glaube -a-

') D. 2. S. 92. 9Z.