i85
land oder Italien. Sollte nicht der Büffel, diesesgemeine HauSthier in Ostindien, sollte nicht derZebu, welcher sich vielleicht eben so gut an küh-lere Klimate gewöhnt als der Büffel, sollte nichtder Pack, welcher kühlere Gegenden liebt mit auS-gesührt sein, wenn Völker aus Hindostan nachGriechenland und Latium wandertcn?' Oder ge-schah jene Auswanderung ehe noch Büffel undPack gezähmt wurden? Es ist mir nicht wahr-scheinlich daß so viel Aehnlichkeit der Sprachensollte geblieben sein, wenn die Auswanderung sofrüh geschah. Viel wahrscheinlicher ist es, daß einVolk und mit ihm die Kunst und die Gewohnheitgroße Thiere zu bändigen, sich nach Osten sowohlals nach Westen verbreitete, besonders, da wir sehenwie weit unser Rindvieh nach Osten gegangen ist.
Von uralter Zähmung, wichtig für den Men-schen und Kleidung ist das Schaf. Zwei Thierehak man für das wilde Schaf in Anspruch ge-nommen, den Muston und den Argali, welchePallas für Abänderungen einer und derselben Arthält. Der Mnflon findet sich in Sardinien undNordafrika, vielleicht auch in andern gebirgigenGegenden des südlichen Europa *). Die Altenkannten dieses Thier sehr wohl und nannten esHInsmon oder lVIusimon, wovon Mttflon eineVerstümmelung ist. Plinius und Strabo **) be-
*) S. Celli Naturgeschichte von Sardinien übs. Leipz.^763- 6. Th. i. S, 142 .
**) Hist. N-U. 1 ^. g. v. 49, eä.
1 ^. Z. P. 22Z.