paß unter dem sogenannten gemeinen Rindvieh?verschiedener Lander verschiedene Arten sich fin-den, und daß unser Rindvieh in Europa undWestasien, das afrikanische hingegen in Afrikaursprünglich wild war, Wie so viele Völker aufden Gedanken kqmen, so starke und wilde Thierezu bändigen, ist schwer zu sagen, Vermutlichlernte ein Volk von dem andern; es sah diesenützlichen Thiere gebändigt, und suchte nun das-selbe mit den ähnlichen Thieren des Landes, wo-rin es wohnte oder wohin e6 gewandert war zuerreichen, Haben doch die Samojeden und Lapp-länder einen solchen und zwar glücklichen Versuchmit dem Rennthiere gemacht, um sich in ihremkästen, futterlosen Lande nicht allein Rindviehsondern auch Pferde zu verschaffen, und es sindoft ähnliche aber fruchtlose Versuche mit dem Edel-hirsch qngestellt worden. Die zuerst gezähmte Och-senart war yermuthlich die gelehrigste, am leichte-sten zu zähmende Art — also die afrikanische undhie Rindviehzucht wurde einerseits durch die Hot-tentotten, andrerseits durch die Kaffern, — dennhas Vieh der Kaffern ist dein Viehe der Hotten-totten ganz ähnlich, — in andere Länder ver-breitet,
Es folgt hieraus eine andre Bemerkung, de.ven Bestätigung in der Folge oft Vorkommen wird.So gewiß die Sprachen eine Verbindung zwischendem Volke der Hindus, dev Griechen und Römeräüzeigesi, so sehen wir doch keine Verbindung inden ältern Zeiten zwischen Indien und Griechen-