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1 (1821)
Entstehung
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182
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fel sei*). In dem Berliner Musenm für ver-gleichende Anatomie findet sich ein Schädel vonArni, im zoologischen Museum ein Stirnbein mitden Hörnern von einem zahmen Büffel. Beide- --glichen stimmen bis auf die Größe mit einan-der überein; die Hörner stehen an der Wurzelziemlich weit auseinander, sind zusammengedrückt,haben an dem untern Theile unregelmäßige Rin-ge mit bedeutenden Vertiefungen dazwischen, lie-gen stach auf der Stirne, und drehen sich, wasdem Büffel eigenthümlich ist, fast in derselbenEbene nach außen und aufwärts. Dieses bestätigtdie Behauptung der Engländer von der Gleich-heit beider Thiere. Die Alten kannten die wildenBüffel, wie die oben angeführte Stelle von Ari-stoteles beweiset, auch sind die Nachrichten von sehrgroßen indischen Ochsen bei Plinius**) dahin zudeuten. Aber von dem zahmen Büffel findet sichnicht die geringste Nachricht bei den Alten. SchonBüffon'hat gezeigt, und vor ihm Vochart***),daß der Name LnUalis oder LnUnIns eine Ga-zelle bedeutet habe, und nachher unrichtig auf denAuerochsen übertragen sei. Erst im Mittelalterist von unserm Büffel als einem Hausthiere dieRede, und man meint er sei mit Attilas Hordennach Ungarn und Italien gekommen, wo manihn noch häufig als HauSthier hält.

*) V, g Z26,

Ilistor. inUurkN, I-. g. v. 4Z.

***^, I'I1er02oi.L0it I-. Z. c, 22.