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1 (1821)
Entstehung
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wir durchaus keine Nacheichten, und nirgends fin-det sich dieses Thier im wilden Zustande, sovieluns bekannt ist,

Unter den gezähmten Ochsen scheinen nochmehr Arten verstecht zu sein. Das Rindvieh inAfrika, bis zur äußersten südlichen Spitze, unter-scheidet sich von dem europäischen dadurch, daßes höhere und dünnere Beine hat, und die Küheweniger Milch geben, auch scheint es zahmer undgelehriger zu sein, als das unsrige. Als die Eu-ropäer zu den Hottentotten kamen fanden sie schonRindvieh bei diesem Volke, ja das Vieh war soabgerichtet, daß sie sich desselben gegen ihre Fein-de bedienten*); eine Gelehrigkeit, deren unserRindvieh kaum fähig sein möchte, ist alsohöchst wahrscheinlich, daß in Afrika das gezähmt?Rindvieh von einer besyndern Art ist, deren Hei-mat wohl nur Afrika sein mag, da man sonstnirgends findet. Der ursprüngliche wilde Stamm,von dem wir keine Nachrichten haben, mag dortganz auögerottet sein,

Der Büffel ist dagegen in ganz Indien nichtallein gezähmt sondern auch im wilden Zustandevorhanden, Man findet Nachrichten von wildenBüffeln in vielen Reisebeschreibungen, und neue«re Nachrichten haben gelehrt, daß der Arniochsevon dessen ungeheurer Größe man übertriebeneNachrichten verbreitet hatte, nur ein wilder Büf-

*) Kolbe, Beschreibung des Vorgebirges der guten Hoff»nnng Thl> i. i6o.