^79
ten Nachrichten zufolge, wildgewordene Ochsen.Außer diesen Nachrichten von wilden Ochsen, fin-den wir durchaus keine bei den Schriftstellern,welche nicht aus Lc>8 cakoi' oder den wilden Bus-sel, oder das wild gewordene Rindvieh zu deucenwaren»
Cuvier untersuchte fossile Ochsenköpfe ausTorfmooren in Frankreich, und führte Beispielevon ähnlichen Kopsen aus andern Gegenden an,welche sich durchaus nicht von den jetzigen unter-scheiden, nur daß die fossilen weit größer sindund die Hörner eine andere Richtung Habelt *).Ihr Vorkommen in Torfmooren, zeigt, daß siespäter unter die Erde kamen, als die wahrenVersteinerungen. Nach Cuvier rühren sie vondem wilden Stamme des Rindviehs her, welchesseitdem ausgerottet ist, auch äußert er, das WortLison möge dieselbe Art bedeuten. Die Sacheist allerdings so lange noch zweifelhaft, als mannur Schädel, nicht andere Knochen gefunden hat.Diese Entdeckung würde die Heimat des OchsenNach Europa versetzen, und da die kaukasischenLänder die meisten Thiere mit Europa gemein .haben, so möchte man wohl nicht irren, wennman die Heimat des Ochsen bis dahin auödeh-nen wollte.
Die Geschichte des gemeinen Ochsen verwi-ckelt sich mit der Geschichte eines andern Thiereö,
*) Il. 6 e 1 iErcNss 8 u,rlESossLnisn 8 kossiles clsäss 1 . 4 k- Zi-
M Ä