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Aristoteles verseht wilde Ochsen nach Indien(I.. 3. a. 2. 8. 4.) Die wilden Ochsen sagt er,finden sich bei den Arachoten. Sie unterscheidensich wie die wilden Schweine von den zahmen, siesind schwarz, stark von Körperbau, die Schnauzeist aufwärts gebogen und die Hörner
liegen nach hintenüber (eE»7r''r/L^ov'7'L).Bnffon hatdiese Stelle auf den Büffel gedeutet, und die mei-sten Angaben, die Starke, die schwarze Farbe, dieausgebogene Schnauze stimmen sehr gut überein,nur scheinen die nach hinten über liegenden Hör-ner eine Verwechselung mit einem andern Thiereanzudeuten. Von dem wilden Stamme des Och-sen ist aber hierin gar nicht die Rede.
Pliniuö, Diodor, Agatharchideö, Strabo undandere reden von fürchterlichen wilden Ochsen inAfrika. Aber auch dieses Thier gehört nicht zumgemeinen Ochsen, und ist höchst wahrscheinlichLos eukeu ein höchst wildes und gefährliches Thier,welches in neuern Zeiten zuerst wiederum durchSparrmann bekannt geworden ist.
Aelians Angabe, daß sich unsere Hausthiere,Schafe, Ziegen, Ochsen, in den indischen Gebir-gen wild finden *) lautet so wenig bestimmt undkann so leicht auf Verwechselungen beruhen daßnicht darauf zu bauen ist. Schon damals versetzteman die Heimat vieler Thiere nach Indien.
Die wilden Ochsen in Brasilien, Paraguaiund andern Landern von Amerika sind, bestimm-
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Iliswr. Animal. I,. 16. c. 20.