den Mist. Es ist freilich am leichtesten Mit Cuvier die Stellung der Hörner für zufällig an demThiere zu halten, welches Aristoteles gerade sah,und die Sage von dem Abwehren der Feindedurch Mist für eine Fabel zu erklären. Aber die-ses befriedigt nicht, denn es ist sehr zweifelhaft obAristoteles feine Beschreibung nach einem vonihm gesehenen Thiere gemacht, und es ist zu rasch,eine an sich unglaubliche Erzählung sogleich füreine Fabel zn erklären, wenn man den Grund derFabel nicht anzugeben weiß. Man muß älfo denLowasus für ein zweifelhaftes Thier erklären, willman nicht anNehmen, daß die Nachrichten vomAuerochsen hier mit den Nächrichken von andernThieren vermengt sind. Ferner Unterscheiden dieAlten und Lison*); sie schildern den letz-tern als ein Thier mit Mähnen, und Cäsar, wel-cher nur den erstern Nennt, redet Nicht von einerMähne**) Cönrad Gesner schreibt dem Lwow ei-nen Buckel zU, Und Busfon glaubt daher, es gebezwei Arten von Auerochsen, einen mit Buckel,den andern ohne Buckel, eine Meinung welcheEuvier bestreitet. Sollte Nicht der amerikanischeBison, ausgezeichnet durch seinen hohen Buckel,und seine beständige Mähne, welche am Aueroch-sen Nur im Alter und Winter hervordriNgk, vor-mals itt Europa einheimisch gewesen sein, so wiejetzt das EleNN, welches in Europa stets seltenerwird, noch häufig in Nordamerika vorkömmt.
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