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1 (1821)
Entstehung
Seite
176
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ist der Stier, durch dessen Zähmung der Menschzum Hirten oder zum Ackerbaue bestimmt wurde.Lange Zeit hielt man den Auerochsen für den wil-den Stamm und wäre dieses, so wurde man glau-ben müssen, der Norden sei früher als der Sü-den zum bessern Zustvnde des Ackerbaues gelangt.Aber beide Thiere sind sehr verschieden. Der Au-erochse hat vierzehn Ribben, der gemeine Ochsenur dreizehn, jener bekommt im Alter lange Haa-re am Vorderrheil des Körpers, dieser nie, jenerhar dünnere längere Schenkelknochen, die Zungeist blau, der Kopf im Ganzen kleiner; hinreichen-de Gründe für die Verschiedenheit beider Arten.Cuvier hat zuerst die Verschiedenheit beider Thimgezeigt*). Auch Gilibert erzählt, daß ein Weil-chen von einem Auerochsen sich durchaus nicht nineinem Stiere begatten wollte**). Es ist keinZweifel, daß der gemeine Ochse und der Auer-ochse zu zwei verschiedenen Arten gehören.

Die Geschichte der Auerochsen ist sehr dun-kel und drei Namen bei den Alten Lonasns, Li-son, klrri8 werden darauf gedeutet. Den erstenbeschreibt Aristoteles***) umständlich, und allesstimmt mit dem Auerochsen wohl überein, nurnicht die Stellung der Hörner und die Sage, erwehre sich gegen seine Feinde durch einen ätzen-den

*) S. lVlLnaAsris <ln lVlrisomn 4 I^ivr.

**) OpuscrNu plivboIoAico-sonloAiLL ^>. 70/

*'*) lllstor. 1^, y. 0 . ZL e«1 LcUneiäLri.