Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
170
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ein ich bin (englisch Kin) i e.°n ickrn ickck enck zeigtalte Formen, welche den unsrigen zum Grundeliegen. Der Bau der Sprache ist ganz germa-nisch. Die Eudsylbe im Infinitiv wird allein imDeutschen wiedergesunden, wie die obigen Beispielezeigen. Der Mangel an Beugungen des Nenn-wortes, an Zeitbestimmungen des Zeitwortesherrscht ebenfalls in den germanischen Sprachen,aber der Gebrauch der Hülsswörter Imckon sei»(im russischen dnckn ich werde sein) und sclnuleuwerden (im Englischen slioulck) mit den Partici-pien ist so germanisch, daß man an der Ueberein-stimmung nicht zweifeln darf. Merkwürdig sindin dieser Rücksicht die Germanen unter den Per-serstammen beim Herodot*).

Die Zahlwörter, das Hülföwort ist und«viesiandere Wörter haben die persische sowohl als diegermanische Sprache mit der Sankritsprache undauch oft mit den davon abstammenden Sprachengemein. Man könnte daher vermnthen, daß diepersische Sprache wie die germanische zum San-skritstamme gehöre. Aber dagegen ist der Vauder Sprache. Der Mangel an Beugungen desNennwortes im Germanischen und Persischen, derReichthum derselben im Sanskrit, der Mangel anZeitbestimmungen im Germanischen und Persischen,der Reichthum derselben im Sanskrit, der Ge-brauch der Hülfswörter im Persischen und Ger-manischen, wovon nicht eine Spur im Sanskrit

*) Ilsroä, lk,. l, c. 12Z.