Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
162
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eine frühe sittliche Ausbildung, wodurch die Spra-che schon auf den ersten Stuffen der Bildungfesigehalten und geregelt wurde. Die Völker, wel-che diese Sprachen reden, haben sich nicht weitverbreitet, sie sind nur auf einen Theil von West-asien und Ostasrika beschrankt gewesen, aber siesind eben der frühern Ausbildung wegen merkwür-dig in der Geschichte. Wir haben von ihnenschriftliche Denkmäler aus den frühesten Zeiten.

Der vollkommenste Sprachstamm unter denkaukasischen ist der Sanskritsiainni. Mannichfal-tige Beugungen von Nennwort und Zeitwort, mcm-michfaltige Zusammensetzungen und Ausbildungender Wörter, eine Fülle von Beziehungswörterngeben diesen Sprachen alle Vortheile, deren dieSprache nach unfern Erfahrungen fähig ist. DieSanskritsprache ist die Mutter nicht allein der jetztin Hindostan gesprochnen Mundart, sondern auchder griechischen, lateinischen und der slavischen.Sprachen. Es wird dieses nicht nur durch dieUebereinstimmung der Wörter überhaupt bewiesen,sondern besonders durch die Uebereinstimmung derWörter des täglichen Lebens, welche zugleich inden drei zuletzt genannten Sprachen Vorkommen,vorzüglich auch durch die Uebereinstimmung desBaues aller dieser Sprachen. Da sich in derSanskritsprache das vereinigt, was die genanntenSprachen einzeln haben, so musi man sie für dieMutter, jene für die Töchter ansehen. Einige ge-nauere Bemerkungen sollen dieses zeigen.

In deuNennwörtern hak der vierte Fall(Accu-