Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
161
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her auch in solchen Sprachen ursprünglich die Per-sonenwörter weggelaffen werden. Daß in der ver-gangenen Zeit die Wörter, welche Personen be-zeichnen, angehängt, in der zukünftigen dergleichenWörter vorgeseht werden- ist eine Eigenthümlich-keit der semitischen Sprachen, welche inan nichtbei andern findet. So mannichfaltig die Verän-derungen sind, welche das Zeitwort erleidet, so ge-ring sind die Veränderungen des Nennworts, nurdie Mehrzahl oder auch die Doppelzahl wird durchBeugung angezeigt. Da nun diese Sprachen ei-nen Mangel an kleinen Verhältniswörtern haben,so läßt sich die Beziehung oft nur durch die Stel-lung der Wörter anzeigen, und die Wortfolgewird daher bestimmt und beschränkt, die Verset-zung selten möglich. Die bestimmte Wortfolgebeschränkt das Sylbenmaaß, und die Dichter die-ser Völker waren früh gezwungen das Sylben-maaß zu verlassen und dafür den Reim zu ergrei-fen. In diesen Sprachen findet man oft nochden Stamm der kleinen Verhältniswörter, sostammt das arabische Wort für von von demSrammworte, abschneiden, her welcher sich inandern Sprachen größtentheils verloren hat.

Dieser Sprachstamm ist unter den kaukasi-schen einer der einfachsten und regelmäßigsten;sowohl in Rücksicht auf die Regelmäßigkeit undEinfachheit der Wörter, als in Rücksicht auf dieAbstammung derselben und die Veränderungenund Beugungen. Er ist dem sinesischen unter denmongolischen Sprachen analog. Et deutet aus

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