her auch in solchen Sprachen ursprünglich die Per-sonenwörter weggelaffen werden. Daß in der ver-gangenen Zeit die Wörter, welche Personen be-zeichnen, angehängt, in der zukünftigen dergleichenWörter vorgeseht werden- ist eine Eigenthümlich-keit der semitischen Sprachen, welche inan nichtbei andern findet. So mannichfaltig die Verän-derungen sind, welche das Zeitwort erleidet, so ge-ring sind die Veränderungen des Nennworts, nurdie Mehrzahl oder auch die Doppelzahl wird durchBeugung angezeigt. Da nun diese Sprachen ei-nen Mangel an kleinen Verhältniswörtern haben,so läßt sich die Beziehung oft nur durch die Stel-lung der Wörter anzeigen, und die Wortfolgewird daher bestimmt und beschränkt, die Verset-zung selten möglich. Die bestimmte Wortfolgebeschränkt das Sylbenmaaß, und die Dichter die-ser Völker waren früh gezwungen das Sylben-maaß zu verlassen und dafür den Reim zu ergrei-fen. In diesen Sprachen findet man oft nochden Stamm der kleinen Verhältniswörter, — sostammt das arabische Wort für von von demSrammworte, abschneiden, her — welcher sich inandern Sprachen größtentheils verloren hat.
Dieser Sprachstamm ist unter den kaukasi-schen einer der einfachsten und regelmäßigsten;sowohl in Rücksicht auf die Regelmäßigkeit undEinfachheit der Wörter, als in Rücksicht auf dieAbstammung derselben und die Veränderungenund Beugungen. Er ist dem sinesischen unter denmongolischen Sprachen analog. Et deutet aus
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