Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
160
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rika, als die Europäer dieses Land entdeckten,sehr ähnlich war.

Doch es soll hier nur von einem dreifachenSprachgebilde des kaukasischen Stammes die Rede sein, weil die dahin gehörigen Sprachen vondem größten Einflüsse auf den jehigen Zustandgewesen sind. Das erste dieser Sprachgebilde nen-nen wir die semitischen Sprachen. Man pflegtsie zweisylbig zu nennen, weil die meisten Stamm-Wörter derselben zweisylbig sind, obgleich wohl zuerwägen ist, daß grammatische Klügelei diese zwei-silbigen Stammwörcer auch dahin gesetzt hat, wo-hin sie nicht gehören. Das Zeitwort ist in diesenSprachen vorzüglich ausgebildet, nicht sowohl inder Bestimmung der Zeit selbst, als in andernNebenbestimmungen des Handelnden. Die arabi-sche Sprache ist unter den semitischen Sprachendie vollkommenste, und wir lernen an ihr, wieaus einem Worte die veränderte Bedeutung durchleichte Veränderung hervorgebracht wird. Baldtritt ein Selbstlauten- an die Stelle eines andern,und das Handelnde wird leidend, bald wird einBuchstabe verdoppelt, und das bloße Handeln ver-ändert sich in Machen daß gehandelt werde, baldzeigt eine Dehnung des Selbstlautes allein diewechselseitige Handlung, endlich sagt ein Vorgesetz-ter Ausruf, daß befohlen sei zu handeln. DieWörter, welche Personen bedeuten, werden deinZeitworte angehängt, und vielleicht sind in allenSprachen die verschiedene Endigungen der Zeit-wörter auf diese Weise zuerst gebildet worden, da-her