Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
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ker die Malanen und die Mantschu reden Spra-ch?,,, welche.zwischen den einsylbigen und vielsyl-bigen das Mittel halten. Sie haben noch wenig,oder ganz unvollkommene Biegungen, sowohl derNennwörter als Zeitwörter, und überhaupt einensehr einfachen Bau. Die Völker selbst welchediese Sprachen reden, stehen in der Mitte, auf ei-ner Seite zwischen den Sinesen und den Tartarenvon Kaukasischem Stamme, auf der andern zwi-schen den hinterindischen und den vorderindischenVölkern. Es ist wohl kein Zweifel, daß im Nor-den von Asien die kaukasischen Tartaren auf dieSprache der mongolischen Völker, so wie im Sü-den die Vorderindier auf die Sprache der dortwohnenden malayjschen oder mongolischen Völkergroßen Einfluß gehabt haben. In Amerika, wozerstreute Horden, gesondert in großen Raumenlange herumstreiften ohne bestimmte Staatöver-fassung, ohne Wissenschaft und Kunst, mußte sicheine Manichfaltigkeit von Sprachen, und mancheSonderbarkeit in ihrem Bane bilden, welche nochjetzt den Beobachter in Verwunderung setzt. Nurin Meriko und Peru war höhere Bildung, dochscheint sie noch nicht alt gewesen zu sein, als dieEuropäer dort hindrangen, um sie bald wieder zuzerstören.

Die Urvölker in Afrika sind gar selten zu ei-nem hohen Grade von sittlicher Bildung gelangtund ihre Sprachen blieben ebenfalls wie das Un-kraut in Garten allen Veränderungen und Aus-artungen ausgeseht und überlassen. Daher ist