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1 (1821)
Entstehung
Seite
156
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gend einem Volke abstammen können,welches eineSprache von einem ganz andern Baue redet, we-nigstens nicht zu einer Zeit, wo das Stammvolkschon seine jetzige oder eine dieser ähnliche Spra-che hatte. Es ist höchst unwahrscheinlich, daßvon dem Mittelrücken Asiens die Völker in ei-nem Kreise herum ausgingen und unter diesendie Sinesen. Nur die Tibetaner und die Völkerin Hinterindien können auf die Ehre Stammvöl-ker der Sinesen zu sein, Ansprüche machen, aberdie Tibikaner granzten von jeher so hart an Völ-ker von verschiedenen und fast entgegengesetztenSprachen, daß höchst wahrscheinlich Völker vonverschiedenen Stämmen sich hier begegneten, undkeines weges von einander ausgingen. Wir müs-sen daher auf die Völker von Hincerindien unse-re Blicke werfen, um in ihnen die Stammvaterder Sinesen zu sinken, und hier widerspricht keinehistorische Thatsache, vielmehr kommt die Sage derSinesen, daß ein Siamer die Lehre des Fo, derjene größtcntheils folgen, erfunden habe, dieserVermuthung zu Hülse*). Die einsylbigen Spra-chen vou sinesischem Sprachbaue sind außer demTibetanischen, das Birmanische oder Avanische, dasPeguanische, das Anamitische oder die Sprachevon Tunkin, Kotschinschina, Laos und Kambod-scha und das Siamische.

Aber, wird man. sagen, die«, afrikanischen

*) Deserixdion äs Liaui z>ar lVIr. ä. I. I^ovders 1.

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