chen Ton nlj zu den Selbstlautern, so wie in derSanskritsprache auch 1 und r zu den Selbstlau-ten? gerechnet werden. Die Abtheilung ist nichtohne Grund. Die Selbstlauter ändern sich, wiedie Bedeutung des Wortes sich ändert, die Mit-lauter bleiben unverändert. Lin Wort hat imSinesischen viele Bedeutungen, die man durch denTon unterscheidet. Es ist wohl kein Zweifel, daßursprünglich eine Verwandschaft zwischen diesenBedeutungen erkannt wurde, so schwer es auchjetzt sein mag, die Ähnlichkeit zu finden, aberdas Gefühl wird sie dem Sinesen sagen, wie sieder Reim uns zuflüsterc. Die nähere Bestim-mung eines Wortes geschieht durch Beifügungeines andern, welches die Beschränkung enthalt,so setzt man kn Lehrer, tselnan Verfertiger, äsclnnMensch, sn Sohn zu sehr vielen Wörtern,um die Be-deutung näher zu bezeichnen. Adelung hat schon inseinem Mithridateö den Gedanken geäußert, daßdie gleichen Endigungen in pater, mater, krater,durch den Zusatz des Wortes ter welches vielleichteinst Verwandte bedeutete, entstanden sein möch-ten, und wenn auch in diesem Falls die zugesetzteSilbe vielmehr er, das deutsche Er sein möchte,wie es auch in Streiter, Krieger, Kämpfer u. s. w.vorkommt, so ist doch im Ganzen seine Ansichtsehr richtig, und wir sehen hier, wie aus einer ein-silbigen Sprache eine vielsilbige wird. So wird dieMehrzahl ebenfalls durch den Zusatz innen, die Men-ge, oder rin, ein Anderer, bezeichnet. Alle Beiwöc-rer fehlen, und liao äsckin heißt sowohl ein guter
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