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1 (1821)
Entstehung
Seite
139
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vor den andringenden später» Bewohnern in diehohen Gebirge um die Quellen des Nerbudda.Die Kalmyken, ohne Zweifel mongolischen Skam-meö, sind am weitesten westlich vorgedrungen,auch erkennt man sie schon ihrer Gestalt und Sit-ten nach, in den Nachrichten der Alten. Wir ha-ben eine umständliche Nachricht von den Skythi-schen Völkern, in einem dem Hippokrates ^ge-schriebenen Buche, woraus man sieht, daß derVerfasser dieses Volk sehr genau kannte *). Diewaizengelbe Farbe, welche der Kälte zuge-

schrieben wird, nach dem griechischen Ausdrucke,die Kälte brennt, die dünnen Gliedmaßen, idasLeben auf Pferden und Wagen, deuten aus einKalmykenvolk. Auch wohnte dieses Volk schondamals, wie später, um das schwarze Meer. Dieeben daselbst erwähnten Makrokephalen, mit brei-ten Köpfen, welche aus der Gewohnheit den Kin-dern die Köpfe platt zu drücken, entstanden, undzum erblichen Schlag geworden sein sollen, warenebenfalls vermuthlich ein mongolisches Volk. Dochdiese Völker drangen wohl nur durch die großenSteppen vor, bestimmter wissen wir aus denNachrichten von Indien, daß kaukasische Völkerdie mongolischen vertrieben, und sich an ihreStelle setzten. Vom östlichen Asien geschah end-lich die Verbreitung des mongolischen Stammesnach Amerika, doch ist es äußerst schwer die Zeitdieser Wanderung zu bestimmen. Vielleicht ge-

9 Do rwrs, agchs, 1ocl8. Leck. 2.