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schah der Uebergang der südlichen Völker, Mexi-kaner und Peruaner ans einem Lande und zu ei-ner Zeit, wo die sittliche Bildung schon Fort-schritte gemacht hatte, und wenn diese Völkerhöher im Norden landeten, so suchten sie dochbald bessere Himmelsstriche auf. Dagegen scheintder nördliche Theil von Amerika, später durchnördliche ostasiatischs Völker, bei denen die sittli-che Bildung nicht solche Fortschritte gemacht hatte,bevölkert zu sein.
Die späteste Ausbreitung war die der Kau-kasischen Völker. Einzelne Stämme gingen inden frühesten Zeiten nach Europa, und bildetendort den blauäugigen Stamm, oder vielmehr, esbildete sich dort dieser Stamm, nach ihnen kom-men die schwarzäugigen Kaukasier, um jene zuverdrängen oder einznschranken. Die Deutschenhatten zu der Römer Zeiten alle blaue Augen;jetzt sangen sie schon an seltner bei diesem Volkezu werden. Wie sind die Finnen, die Bewohnerder Hochländer in Schottland, die Bewohner vonWales und der- Bretagne, blauäugige Völ-ker, zusammengeorängt worden! Der blauäugigeStamm vermischt sich so sehr mit dem schwarz-äugigen, daß der Unterschied vielleicht einst ganzaufhören wird.
Wir haben den Menschen bisher nur alsThier betrachtet, wie er ganz der Naturgeschichteangehört. Wir müssen nun von der Verbreitungdes Menschen reden, wiefern er ein vernünftigesWesen ist, und das Kennzeichen die Vernunft,