Neger und Kaukasier wohnen in der Mitte,die Mongolen umgeben wie ein breites Bandden ganzen Erdboden. Sie fangen auf der Gpihevon Afrika an, erstrecken sich über die sundai-schen Jnfeln, einen Theil der Südfeeinfcin, Neu-holland, durch das ganze östliche Asien bis hochnach Norden, zeigen sich in der Nahe des Polsin den Völkern der Samojeden (Lappländer?) undEskimos und schließen in der langen Reihe derAmerikaner den Kreis. Dagegen bilden die Ne-ger nur einen Streifen in der Mitte des Ganze»zwischen den Wendezirkeln durch Afrika, die sun-daischen Inseln bis zu dem westlichen Jnselhau-fen der Südfee. Zwischen den Mongolen undNegern nehmen nordwärts die Europäer denRaum ein, wo sich auf der Südseite Meer befin-det. Die Grenzen zwischen den Völkern sindbald scharf getrennt, bald übergehend, indem hierein Verkehr treibendes Volk sich mit andern leichtvermischt, dort ein anderes durch Religion, Sit-ten und Nationalstolz sich unvermischt erhalt.
Die sonderbare Vertheinng der Völker, woder eine Stamm in der Mitte geblieben ist, derandere allenthalben nach dem Umfange zurückge-stoßen erscheint, der dritte vermittelnd zwischenbeide tritt, hat zu sehr das Ansehen einer Natur-begebenheit, um als Zufall oder Willkür überse-hen zu werden. Neger und Mongolen haben sichin einen Gegensatz gestellt, welcher von mehr alseinem Reisenden erkannt worden ist. Der Unter-schied zwischen einem Negersklaven und einem