der Kaffernnase, der thierische Mund ist nur nochmehr zurückgewichen, und die Farbe wein gewor-den. Au diesen Nebenstämmen gehö"wn die be-rühm en Völker der allen Welt, die Griechen undRömer, es gehören noch dazu ihre Abkömmlingedir Sudeuropäer, die slawischen, türkisch- tatarischenund arabischen Völker. Auf der andern Seite nähernsich die Völker in Vorderindien gar sehr den Mon-golei,. Ihre Farbe ist gelb mit einer grünlichenMischung, die Gesichter sind breiter und errei-chen selten das schöne Oval des Südeuropäerö,der Bart ist dünner und der ganze Körper hatdas Schlanke, Zartgebaute der Malayen. Hier-her gehören die Maratten, die Malabaren, dieTamulen und Zingalesen. Die größte Eigenthüm-lichkeit haben die Völker, welche wir mit einemzwar unbestimmten, aber dieser Bestimmung wohlfähigen Namen der Gelten benennen wollen, undzwar durch die sonst im ganzen Menschengeschlechtte nicht vorkommei,den blauen Augen und blon-den auch wohl rothen Haare. Ihre Haut ist dieweißeste und nähert sich oft der kränklichen Weiße.Dieser Nebenstamm hat sich mit großer Mühegegen die Macht, das Andrangei, und Eindrin-gen des ersten Nebenstanrmes erhalten, welchermehr als zwei Drittheile des ganzen Hanplstam-me ü ausmacht. So viel wir wißen ist der blondeNebenstamm nur allein in Europa zu finden, auchhaben wir wenig Nachrichten, daß er vovmals inandern Weltcheilen gelebt habe, die einzelnen fin-nischen Völker im rußischen Reiche ausgenommen.
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