row, fährt er fort, der zuerst diese Muthmaßung-wagte zu weit, wenn er annimmt, daß sie geradenI Wegs aus Arabien hieher gewandert, und Ab-kömmlinge von Beduinenstammen seien. IhreAbstammung scheint alter; in so wenigen Jahr-hunderten geht ein Volk nicht so weit rückwärtsin seiner Cultur, man würde doch noch Spuren- von Schriftzeichen, deutlichere Merkmale ihrervormaligen Sprache und Sitten an ihnen bemer-ken. Wahr ist es, die Sitte der Beschneidung,einige geringe Kenntnis; der Astronomie, ihr Aber-glaube und die schwachen Spuren arabischer Ab-stammung in manchen ihrer Wörter und Namenmöchten fast die Zweifel wegzunehmen scheinen,aber alle diese Merkmale beweisen nur, daß dieKaffern von einem gebildeter« Volke abstammen,als sie seht selbst sind und als die Urväter derHottentotten gewesen sein können.— Dieses Ur-theil ist gewiß sehr richtig, und es scheint nichtzweifelhaft, daß die Kaffern in ihre jetzigen Sitzespater eingewandert sind, und daß sie vormalsweiter nach Norden wohnten. Aber ich sehe hiernur den Uebergang zur europäischen Bildung, einStammvolk, welches den Urstamm der europäischenH Völker bildete, und einzelne Hausen aussandteum das nahegelegene Asien zu bevölkern, oderim nördlichen Afrika körperliche und siittliche Bil-. düng erhielt, um Westasien und Europa zu be-völkern und einen ägyptischen Staat zu gründen.
Einen andern Uebergang bilden die Hotten-totten zu den Mongolen. Nach der Beschreibung,