Man hat gefragt, warum in den nördlichenGegenden die Knochen von Elephanten und an-dern Thieren der Vorwelt häufiger an der Ober-fläche der Erde gefunden werden, als in den Län-dern naher an den Wendekreisen und zwischendenselben. Beim ersten Blicke scheint die Bemer-kung worauf diese Frage sich gründet, jene Theo-rien zu bestätigen, nach welchen eine Flut vonSüden die Knochen nordwärts geschwemmt ha-ben soll. Andere meinen, die üppige Vegetationin warmen Ländern habe die Knochen mit einergrößer« Schicht von Dammerde bedeckt als inden nördlichen, und sie folglich mehr verborgen.Allein es ist zweifelhaft, ob die Bemerkung ganzrichtig sei. Man hat in Chili, in Paraguay undandern Ländern des wärmern Amerika bereits Ge-rippe unbekannter Thiere gesunden, und wenndieses nicht häufiger geschehen ist, so bedenke man,wie wenig die großen Ebenen dieser Länder er-forscht find. Vielleicht lebten die großen Thiereder Vorwelt, wie die großen Thiere der jetzigenWelt, nur in großen Ebenen. Der Elephant derVorwelt hatte vermuthlich seine Heimat nur inkalten Ländern, wie die langen Haare zu bewei-sen scheinen, womit er bedeckt ist. Der Hölen-bär lebt wahrscheinlich nur in der Nähe der Ho-len, rznd in den Hölen selbst, wo man seine Kno-chen findet. Wenn aber wirklich die Menge dergegrabenen Knochen in den kältern Gegenden ge-ringer sein sollte, als in den wärmern, wie es,alles zusammengenommen wirklich scheint, so muß
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten