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1 (1821)
Entstehung
Seite
74
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vo-rnan bedenken, daß die Wärme zur Zerstörungderselben beitragt, die Kalte hingegen zur Erhal-tung derselben. Nur unter besonder« Umstandenwerden die Knochen erhalten, welche unter dieErde kommen, nach dem gewöhnlichen Laufe derNarur verfaulen sie, bedeckt von der Dammerde,vermittelst des Leimes der in ihnen enthalten ist,und erst wenn dieser Leim ausgezogen, vermögensie der Zerstörung durch Faulniß zu entgehen.

Sehr merkwürdig ist es, daß in den ältestenSchichten nur Spuren von einfachen unvollkom-menen Geschöpfen erscheinen, daß neuere Schich-ten Ueberbleibsel höherer Bildungen zeigen, unddaß vorzüglich ausgebildete Wesen der Vorweltim aufgeschwemmten Sande, sogar auf der Ober-stache der Erde liegen. Der Uebergangskalkstein,die graue Wacke, der Uebergangsschiefer enthaltenvorzüglich Korallen, Spuren von Pflanzen, unddie Bildung steigt nur zu den Orthoceratiten hin-auf. Bis zur Kreide finden wir Korallen, Schal-thiere, Pflanzen, welche inSgesammt zu der weni-ger entwickelten Klasse der Monocotyledonen ge-hören ; nur in dem bituminösen Mergelschieferund ähnlichen Schie'erarten erscheinen Fische undsogar Spuren von kleinen Nagethieren. Erst nachder Kreide und im aufgeschwemmten Lande fin-den wir Ueberbleibsel von Amphibien, den großenProteus, die Mittelgattung von Monitor undI^nana, die Krokodile u. s. w., ferner kommenhier zuerst die Knochen von ^alaeotkierinnr und^noxlorkerinin, die Elephanten und Nasehorn-