Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
72
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habe, ist auf nichts gegründet. Große und schwe-re Muscheln und Schnecken finden sich mit ihrenscharfen Kanten und feinen Spitzen unter derErde, oft artenweife zusammengehäuft, wie anihrem natürlichen Standorte, nicht auf mancherleiWeise gemengt und vermengt, wie die Fluten sievon der Ferne her zusammenfpülen. Die Kno-chen vom Elephanten und Nasehorn aus der Ur-welt, welche noch mit Haut und Fleisch Vorkom-men, würden gewiß dieses verloren haben, wennsie weither durch eine Flut getrieben waren, jaman findet nicht allein wohl erhaltene Gerippeunter der Erde, sondern auch einzelne getrennteTheile, noch in der Nahe der Theile, wozu sie ge-hören. Nur von den sehr zertrümmerten Saug-Lhierknochen, wie sie z. B. in dem Felsen von Gi-braltar Vorkommen, oder vom Holze ließe sich an-nehmen, daß beide hergeführt, aber wegen derLeichtigkeit, womit die Theile auf dem Wasserschwammen, nicht an den scharfen Kanten undSpitzen abgerundet wären. Das Todte Liegende(Conglomerat) zeugt wegen der darin vorkom-menden, zum Theil großen abgerundeten Steinevon einem Herbeischwemmen aus der Ferne, oderwenigstens von einem anhaltenden Umhertreiben,wenn auch in einem kleinen Umkreise. Aber dieSteinkolenlager, welche das Todte Liegende be-decken, können nicht aus einer großen Ferne her-beigeschwemmtes Holz sein, weil sie sonst nicht sorein und unvermischt mit andern Körpern sejnwürden, als wir sie beständig antreffen»