Nordamerika, ein eandere im heißen Indien fin-det, so konnten vormals auch wohl Elephantenund Nasehornarten in kalten Gegenden leben.Dieses wird sehr wahrscheinlich durch die langenHaare, welche man um den Elephanten der Vor-welt am Ausflüsse der Lena fand; auch behaup-tet Peale, daß lange Haare bei den Gerippendes Tbiereö vom Ohio lagen. Palmen steigenin Japan und im südlichen Europa bis zum 59°N. Br. bis dahin gelangen auch baumartigeFarrnkrättter (^Vooävnrclia raäieans), so daßman also nicht sagen kann, ihre Heimat sei nurin sehr warmen Landern und zwischen den Wen-dekreisen. Ein Umstand kommt hinzu: Leop. v.Buch und Hausmann fanden in Norwegen undSchweden das Urgebirge und besonders das Ue-bergansgebirge herrschend, hingegen das Flöhge-birge selten und wenig ausgedehnt. Sollte mannicht glauben, daß diesen kalten Ländern schonin der Vorwelt der Stoff zu jenen Ueberbleibselnorganischer Körper gefehlt habe?
Aber, wird man sagen, wenn auch ähnlicheArten nichts beweisen, so sind doch dieselben Ar-ten unter den lebenden und verschütteten offen-bare Beweise, daß vormals warme Länder wa-ern, wo jetzt kalte sind. Es finden sich Schal-thiere versteinert in Italien, Frankreich und Eng-land, wie man sie lebendig nur in den indischenund andern südlichen Meeren antrifft. Auch hier istder Anschein für jene Meinung eben so trügerisch.Denn es findet sich in den genannten Ländern