eine Menge von Schalthieren unter der Erde,welche noch jetzt in den benachbarten MeerenVorkommen, und zwar mit solchen zusammen,welche man fremden und warmen Meeren zu-schreibt. Die vorher namentlich angeführten ver-steinerten oder verschütteten Schalthiere findensich insgesammt in den italiänischen Meeren. Nunhaben aber Olivi, Ranieri und Brocchi *) nach-gewiesen, daß von vielen jetzt lebenden Schal-thieren der Aufenthalt in den Meeren warmerHimmelsstriche entweder unrichtig angegeben ist,und daß sie nur in den gemäßigten Himmelsstri-chen leben, in deren Nahe sie auch unter der Er-de Vorkommen, oder daß sie wirklich durch dieMeere warmer und gemäßigter Himmelsstricheweit verbreitet sind. Kurz die einzigen organi-schen Geschöpfe, welche gleichartig unter den Ver-steinerungen und unter den jetzt lebenden vorhan-den sind, widerlegen mehr die' Behauptung voneiner Veränderung der Temperatur der Erde, alsdaß sie solche beweisen, denn bei weitem der größ-te Theil derselben findet sich der Art nach in denMeeren lebend, in deren Näheste verschüttet wur-den. Der Bernstein liefert dieselben Folgerungen.Man hat noch nicht Insekten warmer Länder da-rin entdeckt, wohl aber Ameisen kalter Länder,Nur in einer Rücksicht darf man eine Ver-änderung der Witterung annehmen. Die Vor-welt hatte wahrscheinlich größere Meere, größere
') Loncliiologia 1 . I. 1A0.