Auch bemerke ich an den mir vorliegenden Ab-drücken, daß die Blätter dick sein mußten, wiedie Blatter derHippuris nicht sind. Ferner hatman Ueberbleibsel von andern Pflanzen mit wir-telförmigen Blattern gefunden, welche man ge-wohnlich obenhin als Blätter von be-
stimmt, welche aber eben sowohl Blatter vonWasserpflanzen, wie Masserstern (DallinicUe) feinkönnen.
Was nun die Abdrücke von Farrnkräuternbetrifft, so ist darüber schwer zu urtheilen. DieBlatter von verschiedenen Farrnkräutern der jetzi-gen Schöpfung, sogar aus verschiedenen Gattun-gen sind einander so ähnlich, daß matt sie wohlmit einander verwechseln könnte, wenn sie nichtFrüchte tragen, besonders wenn man nicht aufdie feinsten Unterschiede sieht. Wie will man dieAbdrücke in Stein gehörig erkennen und unter-scheiden, wo die Früchte selten und noch dazukaum angedeutet sind! Herr von Schlottheimhat in seiner Flora der Vorrvelt (Gotha 18044 Abth.) angefangen diese Abdrücke abzubildenund eö wäre zu wünschen gewesen, daß sein Un-ternehmen Fortgang gehabt hätte. Er kann diemeisten dort abgebildeten Abdrücke nicht zu be-kannten Arten bringen, und mir ist dieses ebenso wenig möglich, obgleich mir eine der reichstenFarrnkräutersammlungen zur Vergleichung offenstand. Er glaubt, Fig. 12 Taf. 4 fei - 4 .sp» 1 äiuinOreoxweris sehr nahe, aber mir scheint diesesnicht. Die Blattaste laufen, wie er schon selbst
be