baumartigen Grasern, dem Rokang und Bambussehen, folglich gehören auch diese zu den Mono«kotyledonen. Aber unter den jetzigen Gräsern undverwandten Gewachsen kommen solche Formennicht mehr vor. Was die letzter» betrifft, sokönnte man solche bei dem ersten Blicke für Ab-drücke von dem Zweige einer indianischen Feige(Opuntia) halten. Aber abgerechnet, daß die al-ten holzigen Stämme der Opuntia nicht mehrdiese Formen haben, sondern nur die jungen undsaftigen Zweige, welche zu schnell zusammen-schrumpfen und verfaulen, um solche Abdrückezu machen, so hat man doch auch nie jene son-derbare Verzweigung an den Abdrücken wahrge-nommen, wodurch sich die Opnutia auszeichnet.Mehr Ähnlichkeit zeigen diese Abdrücke mit Pal-menstämmen oder den Stämmen der Drachen-bäume oder den baumartigen Farrnkräutern. Abergenaue Uebereinstimmung sieht man nirgends, son-dern die natürliche Ordnung, welche diese Abdrückelie-ferte, scheint zwischen den Farrn, den Drachen-bäumen und den Palmen in der Mitte gestandenzu haben. Doch zu den Monokotyledonen gehör-ten sie höchst wahrscheinlich.
Außer Abdrücken von Farrnkräutern kommenvon wenig andern Pflanzen dergleichen in denaltern Schichten vor. Häufig sieht man einigeArten dem Tannenwedel (Hippuris) ähnlich, aberdoch weit davon verschieden, durch die wenigerregelmäßige Stellung, die lang zugespitzte Formund die Zahl der Blätter in einem Wirtel. Auch