Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
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es bei den Palmen und andere Monocotyledonenwahrnehmen, der einzelne Gefaßbündel hingegenso ausgebildet wird, wie der Ast einer Dicotyle-done, wozu bekanntlich die Waldbaume unsererLander gehören. Die Menge solcher Flecken zwi-schen andern, woran das Auge jenen Bau nichtentdeckt, scheinen von den Anlagen zu jener Bil-dung herzurühren, und nur einzelne Haufen vonZellgewebe gewesen zu sein, womit überhauptim Pflanzenreiche jede Bildung anfangt.

Abdrücke von der äußern Oberfläche des Stam-mes mancher Pflanzen sind nicht selten in demGestein, welches die Steinkolenlager bedeckt, undbesonders schön in den Steinkolenlagern in Nie-Lerschlesien, daher man sie schon recht gut und ingroßer Mannigfaltigkeit in Volkmanns LilesiaLnbiteiransa abgebildetsieht. Zuweilen stellen sie ge-ringelte Stämme dar, zuweilen Stämme, woransich reihenweise Ueberbleibsel von Testen oder Sta-cheln befinden, am gewöhnlichsten sieht man durchStreifen abgetheilte Felder, wo sich in der Mitteeines jeden Feldes ein Eindruck wie von einemAste oder einer Stachel befindet. Die ersten ge-hören offenbar zu den Monocotyledonen, undzwar zu baumartigen Gräsern oder Palmen, dennnur Monocotyledonen haben ganz geringelteStämme, ob mir gleich keine Pflanze bekannt ist,woran sich solche tiefe Langsfurchen befinden, alsjene Ueberbleibsel zeigen. Die von der zweitenArt haben ebenfalls oft Querringe, und die Eündrücke stehen reihenweise, wie wir sie nur an den