geringen Tiefe unter der Dammerde. Es zeigtgewöhnlich Jahrringe, gehört also den Dicotyle-denen an. Wenn man es als Eichenholz, Fich-tenholz u. s. w. bestimmt hat, so beruht diesesauf ungenügenden Aehnlichkeiten. Das kieselar-tige Holz ist weniger in seinem Baue verändert,und man möchte daher auf den Gedanken kom-men, die ganze vegetabilische Masse habe sich inKieselerde verwandelt, wozu die Anhäufungen vonKieselerde in einigen Pflanzen, z. B. des Teba-shirs im Bambusrohre, so wie das häufige Vor-kommen der Kieselerde in den Pflanzen überhauptdie Veranlassung giebt.
Eine Abänderung des versteinerten Holzes istdas sogcnannteStaarenholz, welches zerstreute run-de und längliche Flecken zeigt. Man hat cö zu-weilen für Korallversteinerung gehalten, aber einegenaue Untersuchung zeigt den Ungrund dieserMeinung. Ich sehe die Flecke zuweilen aus fol-gende Weise gebildet. Drei Schichten von ver-schiedener Breite umgeben einander; die innere,die breiteste; dann folgt eine Schicht mit einzelnstehenden Flecken, und endlich ein gebogenerStreifen, das Innere umkreisend, welches demMarke der Stämme sehr ähnlich ist. Kurz, eineinzelner Flecken hat völlig den Bau junger Zwei-ge eines Baumes aus der Klasse der Dicotyledo-nen. Hier ist also der höchst merkwürdige jetzt,so viel man weiß, nicht mehr vorkommende Bauvorhanden, wo das Ganze aus zerstreuten Gefäß-bundeln in einer zeitigen Masse besteht, wie wir