darbieten, entstanden sein könnte, oder wie dasErdige der Dammerde sich in der Steinkole sosehr verändern könnte daß man es nicht mehr er-kennt. Die wahrscheinlichste Meinung bleibt im-mer, daß Steinkolen aus zusammengeschwemmtenHolzhausen entstanden. Der Hauptgrund dafür istdie Analogie mit dem bituminösen Holz unter derErde, woran das Holzge^üge deutlich zu erkennenist, so daß niemand an dem Ursprünge desselbenzweifelt. Dieses findet sich in ungeheuren Lagern,wie die Steinkolen; es nähert sich stufenweise derSteinkole mit unmerklichen Uebergängen, undwürde der lehtern vielleicht noch ähnlicher sein,wenn es nicht immer unter solchen Umständenvorkäme, daß man es für weit jünger haltenmüßte. Ein anderer Beweis ist die Verwand-lung einzelner Pflanzentheile z. B. der Blattstieleund Blätter von Farrenkräutern in eine dichtesteinkslenartige Masse, wie dergleichen gar nichtselten unter den Abdrücken neben den Steinkolenvorkommt. Gehen diese Theile ganz in dichteSteinkole über, warum nicht auch dicke Holz-stämme? Man hat bemerkt daß die Stämmedes fossilen Holzes oft nach einer Richtungliegen, wodurch das schichtweise Zusammenhäu-fen desselben zu einem Steinkolenlager erklärlichwird. Kurz, unter allen Meinungen über denUrsprung der Steinkolen ist diese die wahrschein-lichste. Die Meinung, daß thierische Stoffe dieSteinkolen ganz oder zum Theil hervorgebrachthaben möchten, scheint mir so sehr von aller
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